Endlich der letzte Teil meiner Griechenland-Fotoserie. Viel Spaß!
Tag 6:
Der GROSSE Tag: The Big Fat Greek Wedding :-) ! Der ganze Tag war ziemlich stressig, vor allem für meine griechische Sis natürlich, die schon früh morgens zum Frisör musste, danach zu einer Make-Up-Artistin, Maniküre, Pediküre und dann ab zur Braut, um ihr bei den letzten Vorbereitungen zu helfen. Für mich war es zum Glück etwas relaxter. Hab am Vormittag Psychologie gelernt, dann geduscht und mit Thanasis den Brautwagen (einen Mercedes!) geholt. Abends um halb acht (ja richtig, in Griechenland wird abends gearbeitet) ging die Trauung dann los.

Sakis und ich, ready to go.

Letzte Vorbereitungen der Braut in ihrem Zimmer. Hier bringt die Frisörin gerade den 'Pepolo' (griech. für Schleier) an.

Meine wunderhübsche Maria <3

Es ist eine griechische Tradition, dass die Braut die Namen aller anwesenden Single-Frauen auf einen ihrer Schuhe schreibt. Die Frau mit dem Namen, der sich als erster wieder ablöscht wird als nächste heiraten. Am Ende des Hochzeitstages haben wir auf der Sohle nachgesehen, aber es hatte sich noch nichts runtergerlöscht. Dauert wohl noch ein bisschen bei mir, zum Glück ! haha

Einer weiteren Tradition zufolge müssen die Schuhe der Braut mit Geld gefüllt werden, solange bis sie ihr 'passen'.

Ankunft der Braut vor der Kirche. Zuvor wird sie noch mit dem Auto herumgeführt, um den Bräutigam warten zu lassen, sodass er denkt sie käme nicht; ebenfalls ein Brauch.

Die Brautleute betreten die Kirche.

Die Brautjungfrau hat eine wichtige Rolle auf griechsichen Hochzeiten: Sie tauscht die Ringe und die Diademe.


Ich hatte natürlich auch eine wichtige Aufgabe: Das Verteilen der Konfekte ;-) Im Vordergrund "meine" süße Cousine Theodora!

Lecker Essen auf der anschließenden Feier; Ich LIEBE die griechische Küche!


Thanasi und ich haben uns ins Kondulenzbuch eingetragen.

Cousine Katerina und ich



Danach haben wir getanzt bis in die frühen Morgenstunden, wie hier z.B. Macarena.
7. Tag:
An meinem letzten Tag hat mich die Familie auf einen Ausflug nach Naoussa (ca. 1 Stunde entfernt von Thessaloniki) mitgenommen. Es ist das Skiparadies der Griechen, einfach wunderschön dort!

Wir waren in einem tollen Restaurant essen.









Zwischendurch mussten wir mal wieder unsere überschüssige Energie losw

erden :-)



Zum Abschluss gabs noch eine heiße Schokolade (mit Herz-Cookie) und einen Blumenstrauß für mich! Efcharisto polli my greek family, for everything!!!
Ich bin wirklich so dankbar all diese tollen Erfahrungen gemacht haben zu können. Wer bekommt schon als Nicht-Griechin die Chance auf eine griechische Hochzeit zu gehen!? Und vor allem bin ich überglücklich so tolle Freunde gefunden zu haben und dass diese Freundschaft schon seit drei Jahren hält (trotz der großen Distanz)!
Freunde und Familie sind das Allerwichtigste im Leben, vergesst das nie.