Samstag, 6. Juni 2009

Single heißt nicht gleich allein sein

Seit heute bin ich ganz offiziell, weil auch im Facebook vermerkt (Fernbeziehungen basieren ja schließlich hauptsächlich über solche Seiten), Single. Ich fühle mich jetzt nicht großartig anders als zuvor, weil ich, wie ihr ja schon seit längerem wisst, versuche mit dem ganzen Thema abzuschließen. Es gibt aber immer noch einiges was ich nicht verstehe, was ich wohl auch nie verstehen werde, manches das wehtut (was wohl normal ist bei einer Trennung) und ich fühle so eine gewisse innere Unruhe in mir, weil alles doch noch ziemlich aufwühlend ist.
Auf der anderen Seite denke ich mir: Was soll sich denn jetzt schon großartig ändern? Wir haben uns ja sowieso nicht wie andere Paare jeden Tag gesehen, mir geht also nicht wirklich eine wichtige Bezugsperson verloren. Ich muss mir nicht mehr den Kopf zerbrechen, ob er denn andere Mädchen trifft oder nicht und wie ich in vorigen Posts schon angedeutet habe, ist er nicht unbedingt der Typ, der einen auf Händen trägt. Eigentlich weniger Verlust als Erleichterung.
Manche Dinge, die einfach nicht funktionieren, die mehr Leid und Schmerz als Freude bringen, sollte man deshalb einfach loslassen. Und obwohl er immer etwas ganz Besonderes für mich bleiben wird, blicke ich nach vorne in meine Zukunft. Unser Weg ist sowieso auf eine gewisse Art und Weise vorbestimmt und manchmal muss man sich verirren, um durch Wegweiser und Markierungen wieder auf den richtigen Pfad zu kommen.
Ich danke allen wunderbaren Menschen in meinem Leben, die mir jeden Tag versüßen und die mich selbst nicht einsam oder alleine fühlen lassen obwohl ich nun 'Single' bin!